Die Geschichte des Missionshauses in ein paar Sätzen: 

 

1988 gründete Klaas Aeilts mit einigen Freunden die Ostfriesische Zelt Mission 

Sein Anliegen war es, in den Dörfern, in Ostfriesland, von Jesus zu erzählen und Menschen zum Glauben an Jesus zu ermutigen. 

Er selbst hatte schon als Kind, Jesus in sein Leben aufgenommen und erfahren, dass das Leben, mit Jesus, erfüllt, frei und froh macht.

 1989 wurde dann die Bibel und Missionsschule Ostfriesland gegründet, um Menschen auszubilden. 

Eine fundierte Biblische Theologische Ausbildung, zum Weitersagen des Evangeliums, 

mit dem Schwerpunkt "Israel".

Klaas Aeilts war der Meinung, dass man die Bibel nur richtig verstehen kann, wenn einem Israel nicht fremd ist.

Eine tiefe Liebe zu " Gottes Land und Volk" war in Ihm. 

Klaas Aeilts verstarb 1997.

 

Siegfried Weber übernahm von 1998- 2012 die Leitung der Bibelschule.

 Anna Aeilts übernahm die Leitung des Hauses.

2015 zog die Bibelschule unter der Leitung von Andreas Heimbichner in ein anderes Gebäude. 

Seit dem finden Freizeiten oder Seminare im Missionshaus statt. 

Große und kleine Familien können bei uns Urlaub machen.  

 

Die Geschichte des Missionshauses Ostermoordorf in Ostfriesland etwas ausführlicher. 

 

Wir schreiben das Jahr 1973. Der Prediger Klaas Aeilts wohnt mit seiner Frau und 5 noch kleinen Kindern in einer kleinen Wohnung in Bebra.

Er ist der Verantwortliche für die Freie Gemeinde dort.

 

Es gibt eine große Jungschar, einen Gitarrenchor, eine Bibelstunde und Gottesdienste.

Diese Arbeit macht Ihm Spaß.

Klaas große Leidenschaft ist es, weiter zu sagen, wer Jesus ist, was er für Ihn am Kreuz getan hat,

wie wir als Sünder zu Jesus kommen können und wie Jesus uns befreit und liebt.

Klaas hatte Jesus schon als Kind in sein Leben aufgenommen.

 

Doch die Bürokratische Arbeit als Prediger, die Strukturen und die Sitzungen machen Ihm das Leben schwer.

In den letzten Jahren hat er schon ein paar mal die Stelle gewechselt.

Zwischendurch arbeitet er bei der Deutschen Zelt Mission, als Zeltmeister und als Kinderonkel. Das liebt er und das liegt Ihm auch.

 

Klaas und seine Frau Anna haben immer etwas Heimweh. Sie stammen beide aus Ostfriesland.

 

1973 bekommen Sie das Angebot, das alte Elternhaus von Anna zu übernehmen.

Klaas kann in den Wintermonaten in der Kirchengemeinde Berumerfehn als Diakon und in den Sommermonaten als Zeltmeister der DZM arbeiten.

In dem Haus muss viel renoviert werden, aber Klaas und Anna sind sehr glücklich wieder in der Heimat zu sein.

Sofort wird ein Gitarrenchor gegründet, eine Jungschar und ein Hauskreis.

Es legt sich ein großer Wunsch auf Klaas sein Herz: "Die Ostfriesen sollen Jesus kennen lernen!"

Er fragt in den umliegenden Gemeinden die Pastoren und gründet Gitarrenchöre in einigen Gemeinden. Durch die Lieder hat er die Möglichkeit von Jesus zu erzählen. Bei großen Treffen gibt es Missionarische Gottesdienste.

Im Sommer, wenn Klaas mit der DZM unterwegs ist, macht Anna die Chöre weiter.

Sie kann auch gut Misssionsgeschichten erzählen.

 

Zu den fünf Kindern kommt noch ein Nesthäckchen dazu und macht die Familie komplett.

 

Klaas fährt in den Sommermonaten durch ganz Deutschland mit dem Zelt. Aber nur sehr selten sind die Evangelisationen der DZM in Ostfriesland.

Immer öfter träumt er von einem eigenen Zelt für Ostfriesland und auch von

einer Bibelschule, damit mehr Menschen Jesus und sein Wort besser kennen lernen und dann auch gut von IHM weiter sagen können.

Er erzählt auf seinen Reisen durch ganz Deutschland von seinem Wunsch.

Und dann staunt er, wie viele Menschen bereit sind, ihm Geld für die Zelte zu spenden

und Ihm anbieten zu helfen. Schon bald kann er ein Zelt kaufen.

1988 gründet er mit ein paar Freunden den Verein OZM Ostfriesische Zelt Mission.

In den umliegenden Orten steht das Zelt meistens eine Woche oder vierzehn Tage.

Über Tag werden Einladungen verteilt und Abends gibt es ein Programm.

Die Zelte werden auch verpackt und auf die Inseln verschickt.

 

Dann kommt die erste Anmeldung von einem jungen Mann aus Süddeutschland. Er möchte gerne auf die Bibelschule gehen. Klaas läd Ihn ein, erst ein mal anzureisen.

Der junge Mann steht vor dem alten Haus und klingelt und fragt: "wo finde ich denn die Bibelschule?" Klaas nimmt ihn fröhlich in Empfang und sagt: "Komm rein, die Bibelschule müssen wir erst noch bauen, aber Du kannst solange in unserem Wohnwagen wohnen."

Es melden sich noch mehr Schüler.

Ab dem Zeitpunkt gibt es Vormittags eine Andacht für alle, die im Haus wohnen und dann geht es in den Unterricht. Der erste Lehrer wird eingestellt.

Ein umfangreicher Lehrplan wird erstellt. Besonderen Wert legt Klaas und auch die anderen Lehrer auf Israel.

Eine tiefe Liebe zu dem Land und dem Volk war schon lange bei Klaas vorhanden.

Er fand auch dass das alte Testament und das Leben Jesu besser zu verstehen sei, wenn die Kultur und das Land nicht fremd ist.

Mit einer ganzen Welle von Zusagen konnte dann 1993 das Missionshaus hinter dem alten Haus gebaut werden.

Der Verein bekam den Zusatz: "BMO- Bibel und Missionsschule Ostfriesland"

Jetzt wird in den Sommermonaten mit dem eigenen Zelt missioniert und vom September bis Mai unterrichtet. In jeder freien Minute helfen die Schüler und viele Freiwillige beim Bauen.

 

1996 wurde das alte Haus abgerissen. Klaas und Anna wohnten zwischen den Bibelschülern und wünschten sich eine eigene Wohnung.

Im Dezember 1997 starb Klaas.

Anna zog mit Ihrem Sohn in die neue Wohnung. Es hatte wieder so viele Freiwillige gegeben, die Ihre Zeit, Kraft und Ihr Geld hergaben, weil sie diese Arbeit unterstützen wollten.

Siegfried Weber übernahm die Leitung der Bibelschule.

 

2015 zog die Bibelschule nach Arle und Anna vermietete die Räumlichkeiten an Freizeiten und großen Familien.

Im Juli 2018 ist Anna gestorben.

 

Es ist nicht zu messen, wie vielen Menschen diese Räume zur Erholung und zum Segen wurden.

Wie viele Menschen hier Jesus kennengelernt haben und Zeit mit IHM und seinem Wort verbringen konnten.

 

Ich wünsche mir, als Leitung des Hauses, das Jesus hier weiterhin bekannt gemacht wird,

dass Christen hier zur Ruhe kommen können, ihr Leben mit Gott in Ordnung bringen können und in aller Ruhe über IHN und Ihr Leben nachdenken können.

Große Familien haben oft nicht die finanzielle Möglichkeit in Urlaub zu fahren, gerade wenn Neurodermites oder Asthma im Spiel sind und es keine Möglichkeit gibt, an die Nordsee zu kommen.

Diese Möglichkeit können wir dann Einigen bieten.

Julia de Vries

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